{"id":175,"date":"2023-02-24T14:08:56","date_gmt":"2023-02-24T13:08:56","guid":{"rendered":"https:\/\/orendelsall.de\/?p=175"},"modified":"2023-02-24T14:11:17","modified_gmt":"2023-02-24T13:11:17","slug":"2-die-besiedlung-unserer-gegend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orendelsall.de\/index.php\/2023\/02\/24\/2-die-besiedlung-unserer-gegend\/","title":{"rendered":"2 Die Besiedlung unserer Gegend"},"content":{"rendered":"<p>Hierzu gibt V\u00f6hringer eine allgemeine Einf\u00fchrung, der wir auch \u00f6rtliche Fakten entnehmen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p><em>\u203aWeder geschriebene Urkunden noch Erinnerungen geben uns Auskunft \u00fcber die menschlichen Lebens- und Wohnverh\u00e4ltnisse der \u00e4ltesten Bewohner unserer Heimat. Die Wissenschaft des Spatens und ihre Ausgrabungsergebnisse sind es, die uns von der vorgeschichtlichen Zeit berichten. Der Boden hat manche \u00dcberreste jener Bev\u00f6lkerung aufbewahrt und erhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Viel Scharfsinn und Gelehrsamkeit war n\u00f6tig, um aus den einzelnen Beobachtungen und aus den Vergleichen mit Funden anderer Gegenden verschiedene Perioden dieser \u00e4ltesten Zeit zu unterscheiden.<\/em><\/p>\n<p><em>Denken wir uns in die Vorzeit unserer Hohenloher Heimat zur\u00fcck, so erhalten wir einen v\u00f6llig anderen Eindruck als heute. Die Berge der Keuperstufe, also Waldenburger Berge, Mainhardter Wald, L\u00f6wensteiner Berge usw., waren mit Laubwald bewachsen, das Land der Ebene dagegen, die L\u00f6\u00dfgebiete um \u00d6hringen mit Steppengras, welches auf diesem guten Boden \u00fcppig wuchs. Die ersten Einwohner besiedelten die Ebene, da diese mit ihrer Pflanzen- und Tierwelt reichlicher Nahrung bot als das Waldland, das sie in Ermangelung geeigneter Werkzeuge nicht roden konnten, bestanden ihre Werkzeuge doch nur aus harten Steinen. Wir d\u00fcrfen jedoch nicht zu gering von diesen Menschen denken. Im Laufe von Jahrtausenden hatten sie gelernt, aus Ton sch\u00f6ne Gef\u00e4\u00dfe zu formen, Getreide anzubauen und Kleider aus Wolle und Flachsfasern zu spinnen und zu weben, Felder zu ackern, H\u00e4user zu bauen, und das alles mit ihren einfachen Werkzeugen\u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Bald l\u00f6ste das Metall die Steinzeit ab. Wir stehen am Anfang der Bronzezeit (2000-800 v. Chr.). Wenn auch die ersten Ger\u00e4te, die man in unserer Heimat fand, zeigen, da\u00df sie eingef\u00fchrt wurden, so erwarb sich die Bev\u00f6lkerung sicher schnell die Kunst, Bronze, eine Mischung aus Kupfer und Zinn, zu schmelzen und zu h\u00e4mmern.<\/em><\/p>\n<p><em>Was vorher aus Horn oder Knochen verfertigt wurde (Haarnadeln, Armspan- gen usw.), konnte man jetzt aus goldfarbenem Metall herstellen, ebenso Waffen, also Beile, Messer und Dolche. Die Einfuhr dieser Ger\u00e4te aus Bronze durch H\u00e4ndler zeigt uns, da\u00df der Handel und die Handelswege damals eine bedeutende Rolle spielten. Bestand in der j\u00fcngeren Steinzeit die Bev\u00f6lkerung aus se\u00dfhaften Bauern, so haben wir es jetzt mit umherziehenden Viehz\u00fcchtern zu tun. Erst gegen Ende der Bronzezeit finden wir wieder se\u00dfhafte Bauern. Kunde aus dieser Zeit geben uns die Grabh\u00fcgel (Forchtenberg in der Flur Bohnholz, an der Hohestra\u00dfe, beim Hermersberg, an der Stra\u00dfe Niedernhall &#8211; Neufels, dann bei Criesbach). Der Leichnam wurde auf einem gro\u00dfen Scheiterhaufen verbrannt, welcher auf einem Steinkreis von etwa 3 m <strong>\u00d8<\/strong> errichtet worden war. Dieser Steinkreis bestand in der Mitte aus gr\u00f6\u00dferen Steinplatten, umgeben von faustdickem Steinschotter. Die Asche wurde dann in einer gro\u00dfen Urne beigegetzt, umgeben von kleineren Beigabeurnen. Dar\u00fcber w\u00f6lbte sich ein Erdh\u00fcgel. Diese Grabh\u00fcgel zeigen uns St\u00e4tten uralter Ansiedlung an, und da in stark angebauten Gegenden der Feldbau sicher diese H\u00fcgel verdr\u00e4ngt, so kann man schlie\u00dfen, da\u00df diese alten Ansiedlungen sich im allgemeinen \u00fcber das gesamte Land der Ebene erstreckten.<\/em><\/p>\n<p><em>Frei von solchen H\u00fcgeln sind die Waldenburger Berge, L\u00f6wensteiner Berge und die Murrhardter Berge. Die Besiedlung dieser Waldgebiete erfolgte erst sp\u00e4ter in der Karolingerzeit. Dies spricht also f\u00fcr eine d\u00fcnne Besiedlung dieses Berglandes. Aus dieser Zeit haben wir Funde in \u00d6hringen, Bitzfeld, Funde aus Grabh\u00fcgeln im Wald bei Friedrichsruhe, rechts der Stra\u00dfe vom Platzhof her, ferner im Wald zwischen Orendelsall und Ernsbach und bei Ohrnberg.<\/em><\/p>\n<p><em>Um das Jahr 1000 v. Chr. lernte man auch das Eisen kennen, doch 100 bis 200 Jahre sp\u00e4ter erst zu schmelzen und zu bearbeiten. Durch den Handel machte die Bev\u00f6lkerung die Bekanntschaft mit dem neuen Metall. Einwandernde Volksteile aus dem Osten brachten dann diese Fertigkeit mit. Diese Epoche bezeichnet man als die Hallstatt- oder Eisenzeit (etwa 800-400 v.Chr.). Ringw\u00e4lle und Verschanzungen zeugen noch von dem Kampf der sich gegen die fremden Einwanderer wehrenden und trotzenden Bronzeleute. So kann fast mit Sicherheit angenommen werden, da\u00df der Platz der heutigen Ruine Forchtenberg eine keltische Fliehburg war, besonders wenn man den Namen Forchtenberg aus dem keltisch-romanischen Sprachgut ableitet. Mit der Zeit vermischten sich die V\u00f6lkerst\u00e4mme, und reicher entwickelte sich das Kulturleben. Die Funde im benachbarten Forchtenberg, Friedrichsruhe, Sindringen, Zweiflingen und Orendelsall (\u00fcber dem rechten Ufer der Sall im Wald \u00bb D\u00f6rniger Berg\u00ab ist ein H\u00fcgel von 80 cm H\u00f6he und 19 m Durchmesser) zeugen davon. Ringw\u00e4lle und Verschanzungen konnten aus dieser Zeit in der engeren Heimat noch nicht festgestellt werden, doch befindet sich bei Aschhausen eine Fliehburganlage. Es wird vermutet, da\u00df sich die Bev\u00f6lkerung des Flachlandes in die Randberge der Keuperstufe, welche ihnen sicher als Zufluchtsst\u00e4tten dienten, fl\u00fcchteten.<\/em><\/p>\n<p><em>Das von ihnen bebaute und gepflegte Ackerland lockte Teile des indogermanischen Volkes, der Kelten oder Gallier, welche das heutige Frankreich bewohnten, in den letzten Jahrhunderten vor Christi Geburt in unser Gebiet. Die ein- heimische Bev\u00f6lkerung (Hallstattleute) nahm die keltische Kultur an, d. h. die Bauweise der H\u00e4user, die Herstellung von Ger\u00e4ten, Lebensweise und Sprache. Gut bekannt sind uns ihre Hohlm\u00fcnzen, die Regenbogensch\u00fcsselchen, von denen die Sage geht, da\u00df sie da zu finden sind, wo nach einem starken Gewitterregen der Regenbogen auf dem Boden aufsteht. Gro\u00dfes Gl\u00fcck hat der Finder eines solchen Sch\u00fcsselchens, verkaufen aber darf er es nicht, sonst wird er blind. Gefunden wurden solche M\u00fcnzen in Bitzfeld, Kupferzell, \u00d6hringen, bei Metzdorf, zwischen Stolzeneck und der Sall.<\/em><\/p>\n<p><em>Alle, zumindest die meisten unserer Flu\u00dfnamen, und wohl auch die meisten Ortsnamen bis in die Frankenzeit, geben ebenfalls Aufschlu\u00df \u00fcber die am fr\u00fchesten besiedelten Gebiete und k\u00f6nnen den Kelten &#8211; Romanen &#8211; zugeschrieben werden. Solche Namen f\u00fcr Fl\u00fcsse sind in unserem Gebiet der Kocher, die Jagst, die Ohrn, die Sall, die Kupfer, der Neckar, die Tauber u. a. Diese Namen sind sicher keltischen Ursprungs, manche m\u00f6gen aber auch \u00fcbernommen worden und daher noch viel \u00e4lter sein. Die Alemannen gr\u00fcndeten wohl die -ingen = Siedlungen. Die Flur- und Landschaftsbezeichnungen \u00fcbernahmen sie h\u00f6chstwahrscheinlich von den zur\u00fcckgebliebenen Kelten.<\/em><\/p>\n<p>Das Fl\u00fc\u00dfchen Sall, das f\u00fcr den Ortsnamen Orendelsall und seine heimatliche Flur von ausschlaggebender Bedeutung ist, soll nach bisheriger Deutung \u203aSalzflu\u00df\u2039 hei\u00dfen. Lateinisch sal bedeutet Salz und Saline = Salzsiederei. Begr\u00fcndend daf\u00fcr w\u00e4re, da\u00df die B\u00e4cker von Sindringen noch zu Anfang unseres Jahrhunderts an einer Quelle unter dem Heiligenhaus salziges Wasser zum Brezelbacken geholt haben. Nach meinen \u00dcberlegungen und Untersuchungen d\u00fcrfte der Name Sall nicht von \u201eSalz\u2039 kommen, zumal die flie\u00dfenden Gew\u00e4sser schon vom Oberlauf aus benannt werden, dort aber der Sallbach in diesem Oberlauf durch Lettenkohle und oberen Muschelkalk kein Salz aufnehmen kann. Es scheint, da\u00df das Fl\u00fc\u00dfchen den Namen Sall vom Landschaftsgebiet Sall &#8211; vom Kochertal aus hei\u00dft die Redensart \u00bbn\u00fcber in d&#8217;Sall\u00ab (gemeint ist die Landschaft, nicht der Flu\u00df) &#8211; bekommen hat. Daf\u00fcr spricht auch die Siedlung Tiefensall, die ja am Hirschbach liegt (siehe \u00d6hringer Oberamts- Heimatbuch, Seite 196: \u203aDie Rodung w\u00e4re also auch hier flu\u00dfaufw\u00e4rts gegangen, und zwar ehe f\u00fcr den linken Sallflu\u00df der Name Hirschbach festlag\u2039). Der Hirschbach wurde also erst benannt, nachdem Tiefensall schon seinen Namen hatte. Sall w\u00e4re, wenn nicht auf Salz, so auf lateinisch saltus = Wald mit reichlichen Weidepl\u00e4tzen, also Buschweideland, zur\u00fcckzuf\u00fchren. Lateinisch saltus bedeutet auch noch Wasserfall, Sprung, entsprechend unserem \u203aLauffen\u2039 = \u203aStromschnelle\u2039. Althochdeutsch sal bedeutet Wohnung, Versammlungshaus, Saal, aber auch mhd. sal = Bauerngut mit Herrenhaus. Aus althochdeutsch salaha, mhd. salhe (gesprochen salche) verlor sich das -Ch-, es wurde zu sale = Salweide. Nur ist damit noch gar nichts erkl\u00e4rt; was bedeutet dann Sal- am Namen des Weidenbaumes? Wo doch hier Weide von ahd. und kelt. witu, vitu = Buschweide, Wildnis herr\u00fchrt. Lateinisch solus bedeutet allein, einsam, so im Ortsnamen Roten-Sol, der damit einen ganz klaren Sinn bekommt: Roten = Viehweide und Sol = Ein\u00f6de. Sol und saltus = Buschweide geh\u00f6ren zusammen. Die Sall als \u203aDie aus der Wildnis\u2039 (kommende Ache) = Ein\u00f6dsbach d\u00fcrfte zutreffen. Wobei das althochdeutsche sal = Herren-, Gutshof eben aus der vordeutschen Benennung f\u00fcr Weideland entstammt.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann man sagen, da\u00df Orendelsall mit seiner Markung sowie das umliegende Gebiet schon in vorgeschichtlicher Zeit einmal besiedelt gewesen sein mu\u00df.<\/p>\n<p><em>F\u00fcr die weitere Besiedlung unserer Landschaft war die R\u00f6merzeit von ausschlaggebender Bedeutung. Was bewog damals die R\u00f6mer, in unsere Gegend vorzudringen? Unsere Heimat war doch, im Vergleich mit ihrem Weltreich, f\u00fcr sie nur ein verschwindend kleiner Zipfel Grenzland n\u00f6rdlich der Alpen. Betrachtet man jedoch einmal genauer die n\u00e4heren Umst\u00e4nde, so erkennt man die tieferen Zusammenh\u00e4nge, und es wird einem klar, warum die R\u00f6mer auf diesen f\u00fcr sie nicht ganz bedeutungslosen Zipfel Anspr\u00fcche erhoben. Die durch die Kelten gut gen\u00fctzte und bearbeitete Landschaft erweckte ihr wirtschaftliches, aber auch politisches Interesse. Durch die Einverleibung dieses Landstriches bot sich ihnen die M\u00f6glichkeit, ihre Reichsgrenze zu verk\u00fcrzen und abzurunden. Ihr Hauptziel war, eine g\u00fcnstigere Verbindung, eine Wegverk\u00fcrzung zwischen Mittelrhein und Donau zu bekommen. Eine solche Wegverbindung ben\u00f6tigte nat\u00fcrlich einen Schutz und mu\u00dfte gegen \u00dcberf\u00e4lle, vor allem gegen von Osten anst\u00fcrmende, eroberungslustige Germanenst\u00e4mme (Alemannen) gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Wo nat\u00fcrliche Grenzen, z. B. Fl\u00fcsse, fehlten, erbauten sie einen k\u00fcnstlichen Grenzwall. So entstand ums Jahr 150 n. Chr. der Limes (Grenzwall, Teufelsgraben, Saugraben, Pfahleraben), der kaum 3 km s\u00fcdlich von Orendelsall, von Jagsthausen kommend \u00fcber Sindringen. Pfahlbach. \u00d6hringen, Mainhardt, Murrhardt, Welzheim, Lorch, vorbeizieht. Er bestimmte das Schicksal des \u00f6stlichen Teils der Hohenloher Ebene, denn die R\u00f6mer duldeten im ganzen Grenzgebiet \u00f6stlich des Walles keine Besiedlung, um vor den fortw\u00e4hrenden Germaneneinf\u00e4llen Ruhe zu bekommen. Orendelsall mu\u00df damals im verw\u00fcsteten, unbesiedelten, h\u00f6chstens f\u00fcr Weidebetrieb der weiter \u00f6stlich des Limes wohnenden Bev\u00f6lkerung freigegebenen Gebiet gelegen sein. Die Breite der verw\u00fcsteten Zone schwankt zwischen 15 und 20 km. So blieb ein riesiges Waldgebiet, der Ohrnwald genannt, unangetastet.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Wort Limes bedeutete urspr\u00fcnglich Streifen. Mit Limes wird haupts\u00e4chlich ein begehbarer Streifen Land zwischen den Feldern bezeichnet ob der Weg gerichtet ist oder nicht. Es sind dies aber im allgemeinen solche Wege, wie wir sie heute bei unseren Feldbereinigungen finden. Die R\u00f6mer benutzten je- doch das Wort in der Hauptsache als Reichsgrenze. Die Grenzlinie in unserer Gegend wurde zuerst durch eine h\u00f6lzerne Palisade, welche man in den Boden eingrub, gesichert. Das am Wall liegende Pfahlbach erhielt davon seinen Namen. Lateinisch palus = Schanzpfahl.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie schon erw\u00e4hnt, diente der Limes den R\u00f6mern in erster Linie dazu, den germanischen Nachbarn Grenz\u00fcberg\u00e4nge zu irgendwelchen Raubz\u00fcgen zu erschweren, zum anderen aber die Ausfuhr von Waffen, Gold und Salz zu kontrollieren, ja ersteres zu verhindern. Ein weiterer Grund war auch, bei der Einfuhr auf gewisse Waren Zoll erheben zu k\u00f6nnen. Dazu mu\u00dften \u00dcbergangsstellen geschaffen werden. Dies geschah immer an solchen Stellen, wo die Palisade alte Verkehrswege durchschnitt. Solche \u00dcbergangsstellen wurden durch Wacht\u00fcrme gesichert (Pfahlbach). Die ersten schriftlichen Niederschriften \u00fcber unsere Heimat stammen aus dieser Zeit. Keller schreibt in seinem Buch ,Vicus Aurelik, da\u00df es in unserer Gegend viele S\u00fcmpfe und Eichenw\u00e4lder gab und da\u00df zur Zeit des Kaiser Augustus die Bewohner die Mark- oder Grenzm\u00e4nner, die Markomannen gewesen seien. \u00d6hringen lag am gro\u00dfen Walde Meginhardt (Mainhardt) und in der Mitte des Ohrnwaldes, wo noch da und dort Elch und Wisent gehaust haben, w\u00e4hrend an Flu\u00df und Bach wilde Schw\u00e4ne und G\u00e4nse nisteten.\u2039<\/em><\/p>\n<p><em>In den Jahren 233-235 erst\u00fcrmten germanische St\u00e4mme den Limes, und es gelang ihnen, bis zum Neckar vorzusto\u00dfen. Unter den gr\u00f6\u00dften Anstrengungen konnten die R\u00f6mer die Eindringlinge wohl noch einmal zur\u00fcckwerfen, doch ihre Herrschaft neigte sich dem Ende zu. Im gro\u00dfen Alemannensturm, im Jahre 260 n. Chr., gelang es den Alemannen, den Limes bei \u00d6hringen zu erst\u00fcrmen und zu durchbrechen. Dabei wurden die r\u00f6mischen Bauwerke beinahe restlos zerst\u00f6rt. Das Gebiet des Ohrngaues, welches innerhalb des Grenzwalles lag, kam nun in germanischen Besitz und geh\u00f6rte damit nicht mehr der r\u00f6mischen Provinz an. Die Alemannen bevorzugten f\u00fcr ihre Siedlungen diesen offenen Teil, den Ohrngau. So kam es, da\u00df der Ohrnwald noch lange unbesiedelt blieb. Die Besiedelung ging den Fl\u00fcssen entlang.<\/em><\/p>\n<p><em>Als nach der folgenschweren Schlacht von Z\u00fclpich (496) die Alemannen von den Franken Chlodwigs geschlagen und im 5. und 6. Jahrhundert die Landschaft um \u00d6hringen mit Orendelsall fr\u00e4nkisch wurde, erfolgte eine starke Siedlungst\u00e4tigkeit mit Eindringen in den Ohrnwald. Nach fr\u00e4nkischem Recht wurde alles freie Land samt den W\u00e4ldern K\u00f6nigsgut. Der K\u00f6nig gab es den Adeligen als Eigentum oder Lehen. Diese \u00fcbertrugen gro\u00dfen Landbesitz wieder an Lehensm\u00e4nner.<\/em><\/p>\n<p><em>Das eroberte Gebiet wurde in Gaue eingeteilt. So d\u00fcrfte unumstritten Orendelsall samt Umgebung dem Kochergau oder einem Kocher-Untergau angeh\u00f6rt haben. Den Gau hatte ein Gaugraf zu regieren (Ordnung zu halten, Recht zu sprechen, f\u00fcr Ablieferung der Zinsen zu sorgen, Heeresfolge etc.). Ein solcher Gaugrafensitz war das 4 km entfernte, im Kochertal gelegene, heute abgegangene W\u00fclfingen, wo 1042 noch ein Kochergaugraf Heinrich bezeugt ist. Schon um 787 ist die Kochergaugrafschaft beurkundet.<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Gaugraf mit seinen Untergrafen war gleicherma\u00dfen aus wirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Gr\u00fcnden zum Siedeln gezwungen. Er mu\u00dfte f\u00fcr die fr\u00e4nkischen Beamten und Krieger f\u00fcr Ern\u00e4hrung sorgen. Dazu wurden die H\u00f6fe wie Kupferhausen mit M\u00fchle gegr\u00fcndet, ebenso mit ziemlicher Sicherheit unser Nachbardorf Wohlmuthausen als gro\u00dfes Versorgungsfeld. Darauf weist sicher noch das Wohlmuth\u00e4user \u203aSchlo\u00dffeld\u2039 hin.<\/em><\/p>\n<p>Als milit\u00e4rische St\u00fctzpunkte entstanden die -heim-Orte, die nachgewiesenerma\u00dfen mit jedem fr\u00e4nkischen Grafensitz zusammenh\u00e4ngen. So ist auf der \u203aHohen Ro\u00dfbach\u2039 das noch 1037 erw\u00e4hnte Bergheim an einer alten Stra\u00dfe von Sindringen \u00fcber Eselsdorf nach \u00d6hringen als Sicherung f\u00fcr die Stra\u00dfe und die Gegend vom W\u00fclfinger Grafensitz aus entstanden, wie Talheim oberhalb Niedernhall zur Beherrschung der Talstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Die fr\u00e4nkischen Siedler dieser -heim-Orte waren nebenher verpflichtet, Hilfsdienste zu leisten (Vorspann, Instandsetzunzen etc.) und f\u00fcr Unterk\u00fcnfte (Herberge) zu sorgen. Wenn das abgegangene Bergheim nachgewiesenerma\u00dfen eine fr\u00e4nkische Siedlung von W\u00fclfingen aus ist, so darf mit gro\u00dfer Sicherheit angenommen werden, da\u00df dies auch bei Orendelsall der Fall ist. Es k\u00f6nnte sp\u00e4ter als weitere St\u00fctzpunktsiedlung am \u00dcbergang der alten Stra\u00dfe \u00fcber die Sall entstanden sein.<\/p>\n<p>Nach genauerer Betrachtung der heutigen Ortsanlage liegt die Vermutung nahe, da\u00df zuerst ein gr\u00f6\u00dferer Gutshof entstanden ist. Meine Vermutung geht dahin, da\u00df, wenn 1037 Bergheim im \u00d6hringer Stiftungsbrief noch erw\u00e4hnt wird, dieses Bergheim in der \u00dcbergangszeit zwischen Franken- und Hohenstaufenzeit infolge \u00c4nderung kirchlicher und herrschaftlicher Besitzverh\u00e4ltnisse (Bauernlegen und Zweckentfremdung) nach Orendelsall umgesiedelt (einverleibt) wurde.<\/p>\n<p>\u2039 Im Zusammenhang mit der Besiedlungsgeschichte des Naturraums erw\u00e4hnt V\u00f6hringer auch die heimischen Flurnamen:<\/p>\n<p>\u203a&#8230; Die Urmarkungen, wie sie zur Zeit der Landnahme abgegrenzt wurden, waren gro\u00df genug, um den Bev\u00f6lkerungszuwachs f\u00fcr einige Jahrzehnte aufzunehmen. Manche Urmarkungen waren 2 Stunden lang und 2 Stunden breit. Die Bewirtschaftung einer so gro\u00dfen Fl\u00e4che von einem Mittelpunkt, dem Urdorf aus, ging an, solange die Au\u00dfengebiete Allmende waren, d. h. gemeinsames Weideland und auch noch Wildwuchs. F\u00fcr regelrechten Ackerbau waren diese Randgebiete zu entlegen. Es erwies sich bald als Notwendigkeit, den einzelnen Gebieten aus dieser Urmarkung besondere Bezeichnungen zu geben. Die ersten Bezeichnungen f\u00fcr einzelne Markungsteile waren sicher Gel\u00e4ndenamen. Wir k\u00f6nnen uns gut denken, was diesen Menschen beim Durchschreiten ihrer Markung zun\u00e4chst ins Auge fiel: die Bodengliederung, und zwar vor allem die senkrechte Bodengliederung, etwa Berge, H\u00e4nge, T\u00e4ler, Ebenen, Vertiefungen.<\/p>\n<p>Die Orendelsaller Markungskarte hat in ihren Flurnamen Bei- spiele f\u00fcr diese Gel\u00e4ndeformen: Ebenfeld, Klinge, Waldenberg. Je l\u00e4nger unsere Vorfahren ihre Markungsflur bebauten, desto mehr lernten sie auch die Eigenheiten und die Wasserverh\u00e4ltnisse des Bodens kennen. Und da gab es dann Flurnamen nach der Bodenbeschaffenheit, z.B. Brunnenwiese, Stein\u00e4cker, Rauher Busch u.a. mehr.<\/p>\n<p>Mit dem Aufkommen der Dreifelderwirtschaft, etwa um 800, zur Zeit Karls des Gro\u00dfen. bekamen die Fluren Bezeichnungen nach dem Wuchs des Bodens (Sommer\u00f6sch &#8211; Winter\u00f6sch &#8211; Brachland). Gem\u00e4\u00df der Dreifelderwirtschaft ist der \u00d6sch das Saatfeld einer Dorfgemeinde. Ebenso findet man auch Flurnamen, die von Pflanzen und Tiernamen herkommen, z.B. Dinkel\u00e4cker, Hummelwiesen, Saustall, Hasensprung. Unsere Nachbarn, die Zweiflinger, haben ein St\u00fcck in ihrer Gemarkung, das Eichhorn hei\u00dft, ebenso Fuchs\u00e4cker, Hasenwiesen u. a. Neben Flurnamen, die an einen bestimmten Beruf erinnern (Kelterwiese, Hirtenwiese), hat die Gemarkung auch Flurnamen, die an geschichtliche Erinnerungen ankn\u00fcpfen, z.B. Bergheim. Beim Gang \u00fcber die Markung kommt es mir vor allem auf die heute noch gebr\u00e4uchlichen Flurnamen an. Nur hin und wieder werde ich auf einen abgegangenen Flurnamen verweisen&#8230;<\/p>\n<p>Meine Nachfragen im Dorfe ergaben, da\u00df solche der jetzigen Generation nicht mehr bekannt sind&#8230;\u2039<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hierzu gibt V\u00f6hringer eine allgemeine Einf\u00fchrung, der wir auch \u00f6rtliche Fakten entnehmen k\u00f6nnen: \u203aWeder geschriebene Urkunden noch Erinnerungen geben uns Auskunft \u00fcber die menschlichen Lebens- und Wohnverh\u00e4ltnisse der \u00e4ltesten Bewohner unserer Heimat. 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